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Zum Ende der Seite springen Webdesign Staatsarbeit
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C-Shell C-Shell ist männlich
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Ich habe mal für euch meine 1. Examensarbeit online gestellt. Die Arbeit wurde mit 1.0 bewertet, aber den Ansprüchen versierter Webdesigner wird sie wohl kaum (auf 160 Seiten) gerecht! Dennoch - für die Anfänger eine (so hoffe ich) gute Einführung.

Thema/Link: "Webdesign - Erstellung einer Webseite"

Inhalt:
  • Einführung
    1. Bedeutung des Mediums Internet
    2. Geschichte des World Wide Web
    3. Die Technologie des WWW: Das Client-Server-Prinzip und das OSI-Referenzmodell
  • Planung von Webseiten
    1. Checkliste für Webdesigner
    2. Pfade, Dateinamen, Grafikformate und andere Konventionen im World Wide Web
    3. Auswahl der richtigen Werkzeuge
    4. Informations-Design: Die Zielgruppe verstehen
    5. Layout und Seiten-Navigation
  • Farb- und Form-Gestaltung
    1. Grundlagen der Farb- und Formgestaltung
    2. Hexadezimale Farben
    3. Browserunabhängige Farben
  • HTML-Dokumente gestalten
    1. Printdesign versus Webdesign: Möglichkeiten und Grenzen im WWW
    2. Inhalte positionieren mit XHTML
    3. Grundlagen in Cascading Style Sheets (CSS)
  • Online stellen
    1. Hoster und Domains
    2. Die Benutzung eines FTP-Clients
    3. Rechtliche Aspekte
  • Professionelles Webdesign: Wie geht es weiter?
    1. Bulletproof Webdesign
    2. Barrierefreies Webdesign
    3. Interaktivität mit Scriptsprachen
    4. Flash
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang
    1. Fachbegriffe für Webdesigner
    2. Sonderzeichen - ASCII und HEX-Code
    3. Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV)
    4. Interview mit dem Webdesigner Rouven Kegel

(P.S.: Ich würde eigentlich "Webseite" schreiben und nicht "Web-Seite", aber hier musste ich mich an die Vorgaben des Prüfers halten!)

Copyright 2007 Christian Schell:
  • Sie dürfen zwar die Online-Version ausdrucken, aber diesen Druck nicht fotokopieren oder verkaufen.
  • Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten einschließlich der Vervielfältigung, Übersetzung, Mikroverfilmung sowie Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
  • Hat Ihnen die Arbeit gefallen, dann schreiben Sie doch ein Kommentar ins Forum - hat Ihnen die Arbeit nicht gefallen, dann schreiben Sie eine konstruktive Kritik smile

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12.11.2009 23:36 C-Shell ist offline E-Mail an C-Shell senden Homepage von C-Shell Beiträge von C-Shell suchen
LX LX ist männlich
El Comandante en Jefe


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Dabei seit: 25.11.2001
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Herkunft: Berliner Bronx

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Die meisten Abschlussarbeiten kranken am selben Punkt: Sie fokussieren sich nicht auf einen kleinen Teilbereich, der tiefgründig und in einem gewissen Rahmen abschließend behandelt wird, sondern behandeln einen großen Themenkomplex, meist aus Furcht sonst nicht die erforderliche Seitenzahl zu schaffen. Auf die Details von Domains oder die Bedienung konkreter FTP-Clients einzugehen finde ich z.B. nicht unbedingt zielführend, zumal hier z.T. auch noch falsche Informationen stehen (der Eigentümer der Domain ist der Owner, nicht der Admin-C, S. 104).

Prinzipiell ist die Arbeit ein ganz guter Einstieg, wenn man sich mit dem Thema mal befassen möchte und vorher noch nichts damit zu tun hatte. Ein bisschen schade finde ich aber, dass du so viel darüber schreibst, wie man es eigentlich nicht mehr machen sollte. Jemand, der neu mit dem Thema anfängt (und jemand anders wird in der Arbeit kaum neues lesen), muss nicht wissen, dass man früher Tabellenlayouts gebaut hat, dass man eine Reihe von Tags und Attributen für Formatierungen hatte, die im XHTML-Standard nicht mehr enthalten sind etc. Stattdessen hätte man beispielsweise mehr zu aktuellen Themen wie Barrierefreiheit oder Suchmaschinenoptimierung schreiben können. Auch ein Abschnitt über verschiedene Darstellungen je nach Browser und die damit verbundenen Probleme (unterschiedliche Interpretation des Boxmodels oder PNG-Alphatransparenz im IE) wären in meinen Augen wichtiger als Klickanleitungen zum Erstellen einer Verknüpfung auf dem Desktop (S. 55).

Beim Querlesen sind mir noch ein paar weitere Fehler aufgefallen:

  • absolute Pfade auf dem Dateisystem und welche auf einem Webserver korrespondieren nicht zwangsläufig (S. 19f), aus dem Beispiel C:\irgendwas zu folgern, dass absolute Pfadangaben im Web zu vermeiden seien, ist irreführend (ich würde absolute Pfade sogar empfehlen, um dem "../"-Chaos zu entkommen)
  • Umlaute/Sonderzeichen (S 21): hier gibt's einen Unterschied zwischen Pfadangaben und dem Inhalt auf den Webseiten (auch hinsichtlich der Codierung)
  • hätte man einen Abschnitt zu Zeichensätzen in der Arbeit, würde sich auch der Part bezüglich der HTML-Encodierung von Sonderzeichen erübrigen
  • du schreibst, HTML wird nicht weiterentwickelt (S. 53), was ist mit HTML5?
  • <br/>, <p>, <div> und <span> sind nicht einfach gegeneinander austauschbar, je nach dem, ob man Abstände haben will oder nicht (S. 60f), sondern Strukturierungselemente (ich vermisse insgesamt einen Abschnitt zur Trennung von Struktur und Darstellung)
  • <acronym> ist nicht einfach eine gleichwertige Bezeichnung für einen Begriff (S. 61), sondern die Auszeichnung eines Akronyms
  • das alt-Attribut von Bildern (S. 67) ist sehr wohl zwingend erforderlich, man kann es aber leer lassen (bzw. sollte dies bei Layoutgrafiken sogar tun)


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13.11.2009 01:49 LX ist offline E-Mail an LX senden Homepage von LX Beiträge von LX suchen
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Themenstarter Thema begonnen von C-Shell
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danke, für die konstruktive kritik lx!

Zitat:
Die meisten Abschlussarbeiten kranken am selben Punkt: Sie fokussieren sich nicht auf einen kleinen Teilbereich, der tiefgründig und in einem gewissen Rahmen abschließend behandelt wird, sondern behandeln einen großen Themenkomplex
dem stimme ich voll und ganz zu! leider wurde einem (in diesem fall) das thema vom prüfer vorgegeben. ebenfalls ist die zielsetzung "eine webseite online stellen" bestimmt durch die erwartungen, die der themensteller an die examensarbeit gesetzt hat.
außerdem muss man berücksichtigen, dass
  • die arbeit im studiengang gestaltungstechnik geschrieben wurde (daher konnte ich mich auch nicht rein auf den code beschränken)
  • die prüfer noch nicht einmal fähig dazu waren, sich frei auf einer desktopebene zu bewegen smile was so einige kleine details erklärt (wie auch die empfehlung zur nutzung von relativen pfaden, um missverständnisse zu vermeiden)

Zitat:
Ein bisschen schade finde ich aber, dass du so viel darüber schreibst, wie man es eigentlich nicht mehr machen sollte. Jemand, der neu mit dem Thema anfängt (und jemand anders wird in der Arbeit kaum neues lesen), muss nicht wissen, dass man früher Tabellenlayouts gebaut hat, dass man eine Reihe von Tags und Attributen für Formatierungen hatte, die im XHTML-Standard nicht mehr enthalten sind
wenn ich mir das so recht überlege - stimmt großes Grinsen meine erste zielsetzung tendierte zu einer komplexeren gestalterischen umsetzung von webseiten, um ähnlche darstellungen im online/webdesign wie im printbereich zu erzielen --> das eigentliche thema, habe ich da tatsächlich aus den augen verloren!

Zitat:
du schreibst, HTML wird nicht weiterentwickelt (S. 53), was ist mit HTML5?
oh! das wußte ich nicht - oder sagen wir mal besser "dass wusste ich zu jener zeit noch nicht" (geschrieben habe ich die arbeit im april 2007). erst am 22.01.2008 hat das w3c den ersten arbeitsentwurf von html5 veröffentlicht und sofern ich mich recht erinnere, wurde erst in einer abstimmung im mai 2007 entschieden, dass "html5" evtl. als weiterentwicklung von html entstehen wird. somit schien mir dies noch in weiter ferne zu liegen - bis nahezu 'undenklich'.

Zitat:
das alt-Attribut von Bildern (S. 67) ist sehr wohl zwingend erforderlich, man kann es aber leer lassen (bzw. sollte dies bei Layoutgrafiken sogar tun)
um w3c konform zu sein ist dies nun sicherlich der fall ... bin mir nur nicht sicher, ob das 2007 auch schon der fall war?

...also noch einmal herzlichen dank! evtl werde ich die arbeit zu gegebener zeit mal aktualisieren, dann werde ich die punkte auf jeden fall berücksichtigen.

ps: wer sich für meine zweite staatsarbeit interessiert --> die war zum thema "individuelle förderung heterogener lerngruppen im dualen system durch die begleitende portfoliotechnik" smile da fokussiert sich das thema, dann auch auf einen kleineren teilbereich.

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